Zuckerersatzstoffe

Zuckerersatzstoffe

Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe

*Gute* Kohlenhydrate sind die, die den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen.

*Gute* Kohlenhydrate lassen die Bauchspeicheldrüse weniger Insulin ausschütten.

*Gute* Kohlenhydrate geben im Übrigen neben reiner Energie auch lebensnotwendige Vitamine und Mineralstoffe.

*Gute* Kohlenhydrate sind reich an sättigenden und verdauungsfördernden Ballastoffen.

*Gute* Kohlenhydrate helfen den Blutzucker konstant zu halten. Man bleibt quasi länger satt.

*Gute* Kohlenhydrate sind zum Beispiel Gemüse, Früchte, Hülsenfrüchte, Kartoffel.

Merke: Zucker —> süße kurzkettige Kohlenhydrate = Blutzuckerspiegel schießt in die Höhe!

Zuckerersatzstoffe

…unterteilt man in Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe.

Süßstoffe schmecken sehr süß und sie können aus synthetischen oder natürlichen Verbindungen bestehen. Bereits geringe Mengen reichen aus, um ein Getränk oder eine Speise zu würzen. Die Süßstoffe gehören zu den Lebensmittelzusatzstoffen. Sie haben einen äußerst geringen Nährwert, schonen aber den Zahnschmelz. Sie werden von dem Körper weitestgehend wieder ausgeschieden. Ob Süßstoffe krebserregend sind, darüber wird seit 50 Jahren gestritten. Eine Studie über Aspartam aus den USA aus dem Jahr 2012 besagt, dass der regelmäßige Konsum von Getränken mit Süßstoffen zu einer 44-prozentigen Risikosteigerung von Herzinfarkt und Schlaganfall führen kann. Und im Jahr 2013 zeigte eine französische Studie, dass ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Typ-2-Diabetes bei Frauen bestünde, wenn die regelmäßig süßstoffhaltige Getränke konsumierten und an Tieren haben Wissenschaftler aus den USA festgestellt, dass die an Gewicht zulegten, wenn die Süßstoffe zu fressen bekommen haben. Das bedeutet offenbar, dass der kalorienarme Süßstoff auf Dauer dick macht.

Wer abnehmen möchte, greift ggf. gerne zu Produkten, die anstelle von Haus­halts­zucker kalorienfreie Zuckerersatzstoffe enthalten. Dabei liegen keine Beweise vor, dass Übergewichtige durch künstliche Süßungsmittel wie Aspartam, Sucralose oder Stevioside an Gewicht verlieren würden. Beobachtungsstudien weisen sogar auf Nachteile hin. “In einer Übersichtsarbeit im Canadian Medical Association Journal fassen Forscher der University of Manitoba die vorliegenden Studien zusammen (2017; doi: 10.1503/cmaj.161390).”

“Sie kommen zu dem Ergebnis, dass künstliche Süßstoffe auf lange Zeit zu einer Gewichts­zunahme führen könnten und das Risiko für Adipositas, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck oder Herzerkrankungen steigen könnte. Denn Zuckerersatzstoffe stehen unter Verdacht, den Stoffwechsel, die Zusammensetzung der Darmbakterien und den Appetit zu beeinflussen.”

Hier ein paar Beispiele für Süßstoffe:

Acesulfam

Aspartam (E 951)

Cyclamat (E952)

Saccharin (E 954)

Sucralose (E 955)

Thaumatin (E 957)

Neohesperidin DC (E 959)

Steviolglycoside (E 960)

Neotam (E 961)

Aspartam

Acesulfam

 

Zuckeraustauschstoffe sind, im Gegensatz zu Süßstoffen, Kohlenhydrate, die insulinunabhängig verwertet werden. Sie sind weniger süß als normaler Haushaltszucker. Die meisten Zuckeraustauschstoffe gehören zu den Zuckeralkoholen. Verwendung finden diese Stoffe in Kaugummis, weil sie die Mundflora und die Zähne schonen sollen. Allerdings wirken größeren Mengen abführend, können Blähungen auslösen und zu Durchfall führen.

Hier ein paar Beispiele für Zuckeraustauschstoffe:

Sorbit (E 420) – Sorbex

Mannit (E 421) – Mannitol

Isomalt (E 953) -Palatinit

Maltit (E 965) – Maltitol

Lactit (E966) – Laktitol

Xylit (E 967) – Xylitol

Erythrit (E 968) Erythrito

Fruktose

 

Fazit: Es gilt für alle Zuckeraustauschstoffe und Süßstoffe, dass sie uns Verbraucher in unserer süßen Gewohnheit belassen. Das Verlangen nach süßen Lebensmitteln wird dadurch leider aufrechterhalten. Diese Ersatzstoffe stellen keine Lösung des Zuckerproblems dar.

Jeder kann sich jeden Tag neu entscheiden, den schlechten Zucker ab sofort komplett wegzulassen. Ich helfe Euch gerne dabei und coache Euch aus der Zuckerfalle. Schreibt mir gerne unter zuckerfreiesleben@gmail.com.

 

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