Balance your life – wie Zucker auf unsere Hormone wirkt

Balance your life – wie Zucker auf unsere Hormone wirkt

Dein Körper produziert viele verschiedene Hormone. Jedes dieser Hormone hat eine spezielle Aufgabe. Das Hormon Insulin zum Beispiel. Insulin wird immer dann ausgeschüttet, wenn du Zucker wie auch Kohlehydrate isst und der Blutzuckerspiegel nach oben schießt.

Alles im Körper wird gestört, wenn zu oft und zu viel Insulin im Blut ist. Viel Insulin im Blut bedeutet automatisch Hormonchaos, weil dadurch viele andere Hormone ihre Arbeit nicht richtig machen können.

Hast du schon mal erlebt, dass du schlecht geschlafen hast nachdem du spätabends Süßes oder eine Portion Pasta gegessen hast? Denn Insulin stört unter anderem die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Dadurch kann man schlecht einschlafen bzw. durchschlafen. Außerdem stört es die Ausschüttung des Hormons DHEA welches unter anderem für ein gesundes Immunsystem sorgt. Auch die Ausschüttung des Wachstumshormons wird gestört. Beides sind Hormone, die wir unbedingt brauchen, wenn wir bis ins hohe Alter vital bleiben wollen. Weitere Hormone wie Cortisol und Adrenalin werden mit zu viel Zucker außer Rand und Band gebracht, welches gerade das Problem bei ADHS darstellt. Aber noch problematischer ist, dass Insulin zu chronischen Entzündungen im Körper führt, die irgendwann alle möglichen chronischen Erkrankungen verursachen können. Gerade Autoimmunkrankheiten wie Hashimoto und Fibromyalgie werden durch zu viel Zucker begünstigt.

Aber nicht nur der Kristalline Zucker ist hier gemeint, auch Zuckerersatzstoffe. Darunter fallen künstliche Süßstoffe wie Sacharin, Sucralose, Aspartam die in diversen „zuckerfreien“ Produkten enthalten sind.

Hohe Insulinspiegel führen nach einer gewissen Zeit zu einer Insulinresistenz!

Insulinresistenz ist ein Zustand in dem der Körper es nicht mehr optimal schafft, den Zucker-Spiegel im Blutkreislauf zu verarbeiten und zu bewältigen, denn die Hauptaufgabe von Insulin ist es, den Blutzuckerspiegel zu senken. Werden einfache Kohlenhydrate wie Zucker, Weißmehlprodukte etc. gegessen entstehen Blutzuckerspitzen, die für ein schnelles Ansteigen des Blutzuckerspiegels sorgen. Insulin wird demzufolge wieder ausgeschüttet, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Hat sich der Blutzuckerspiegel normalisiert, so wird auch der Insulinspiegel im Blut gesenkt. Große Mengen zuckerhaltiger Nahrungsmittel und Getränke tragen also sehr dazu bei. Da es aufgrund einer derartigen Ernährungsweise ständig zu einem sehr starken Anstieg des Blutzuckerspiegels kommt, muss die Bauchspeicheldrüse entsprechend viel Insulin zur Verfügung stellen. Ist der Körper über viele Jahre hinweg diesen hohen Insulinbelastungen ausgesetzt, führt dies unweigerlich zu der Ausbildung einer Insulinresistenz. Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

Eine Insulinresistenz begünstigt insbesondere eine Östrogendominanz. Östrogene (die Gruppe der weiblichen Geschlechtshormone) und Insulin stehen miteinander in einer Wechselwirkung. Hormonelle Dysbalance wie zum Beispiel ein Östrogenüberschuss (oft kombiniert mit Progesteronmangel) kann eine Reihe weiterer Beschwerden verursachen oder begünstigen. Depressivität, Angst und innere Unruhe, Haarausfall, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Reizbarkeit, erhöhter Blutdruck, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, Einschränkung der Libido, Migräne, Wassereinlagerungen im Gewebe, Gewichtszunahme, Schilddrüsenunterfunktion und Störungen der Immunfunktion.

Das PCO Syndrom, ein immer stärker werdendes Problem bei Frauen, die nicht schwanger werden, kann ebenfalls durch eine Insulinresistenz ausgelöst werden.

Daher ist eine Ernährung ohne Zucker und schnelle Kohlenhydrate nicht nur bei Hormonellen Dysbalancen so wichtig, sondern auch um hormonelle Dysbalance überhaupt nicht auszulösen.

Durch meine Ernährungsumstellung, dem bewussten Umgang mit meiner Nahrung bis hin zu zucker- und glutenfreier Ernährung, bekam ich mehr Leichtigkeit und Lebensfreude in mein Leben und betrachte alles als Gewinn, weniger als Verzicht.

Hast du bei deiner Ernährung schon mal auf Zucker verzichtet? Was hat es mit Dir gemacht? Schreibe gerne deine Erfahrungen unter diesen Beitrag.

Wenn du mehr über hormonelle Dysbalance wissen willst, dann komm in meine Facebook Gruppe Leichtigkeit im Leben ohne Chemie.

 

Liebe Grüße

Stefanie Rueb

Balance your Life

www.Balance-life.com

 

2 Comments
  1. Sehr toller Beitrag. Hat mich in vielen Punkten meine Augen geöffnet. Ich habe selbst ein paar Beschwerden wie z.B. Wassereinlagerungen im Gewebe oder aber auch Migräne. Du inspirierst mich sehr. Ich hoffe in Zukunft mein Zucker Konsum zu reduzieren in erster Linie.
    Danke liebe Anke. Mach weiter so.

    1. Hallo liebe Mehtap, kleine Schritte sind auch ein Anfang. Die Hauptsache ist man geht erstmal los, alles andere ist ein Prozess. Ich drück die Daumen, dass Du es schaffst, den Zucker zu reduzieren und deine Beschwerden evtl damit zu lindern. Danke für dein positives Feedback, das motiviert mich wiederum weiterzumachen. LG, Anke

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