Heißhungerattacken Fehlanzeige

Heißhungerattacken Fehlanzeige

Hi Anke,

seit Jahren beschäftige ich mich leidenschaftlich mit allem Rund um das Thema Ernährung, da wird einem vieles nach und nach klar. So bin ich seit 5 Jahren Vegetarierin und seit kurzem habe ich auch die vegane Küche mehr und mehr für mich entdeckt. Nicht nur mein generelles Interesse an der Ernährung führte mich zum Kampf gegen den Zucker. Seit ein paar Jahren kämpft mein Mann mit einer schmerzhaften Rheumaerkrankung, deshalb lässt auch er seit kurzem den schlechten Zucker weg. Da Zucker eine entzündungsfördernde Wirkung nachgesagt wird, führte mich mein Sinn in diese Richtung… und zum Buch von Anastasia Zampounidis „Für immer zuckerfrei“. Sie hat mit ihrer klaren und analytischen Sicht mein Leben auf den Kopf gestellt. Ich bin Feuer und Flamme für Thema geworden und möchte es mein Leben lang umsetzen. Ich bin neugierig aber mittlerweile auch ernüchtert und wütend darüber, wie uns einfach überall Zucker untergejubelt wird. Deshalb finde ich es toll, richtig und wichtig Informationen und Ideen zu teilen, um mehr Menschen aufzuwecken. Wir müssen aus unseren Tagträumen aufwachen, die uns täglich von Werbung und allen Arten der Beeinflussung eingetrichtert werden. All die Folgeerkrankungen, die uns durch die Droge Zucker ereilen, sind einfach zu lukrativ für so viele Parteien, als das mit Durchsichtigkeit kommuniziert werden würde, was unseren Körpern jeden Tag mit vermeintlich gesunden Lebensmitteln angetan wird. Seid ich keinen Zucker und keine Zuckerersatzstoffe mehr zu mir nehme, geht es mir so unglaublich gut. Ich kann mich an Zeiten in meinem Leben erinnern, in denen ich grundsätzlich immer irgendwie müde gewesen bin. Seit ich auf Zucker verzichte bin ich – tadaaa – wach! Wow. Energie. Konzentration. Und sooo viel gute Laune! Nebenbei abzunehmen ist tatsächlich nur ein netter Nebeneffekt, wenn ich mir ansehe wie sehr der “Verzicht” auf das süße Gift mein Leben bereichert. Ich habe nie Lust auf Zucker und vermisse nichts davon (ja, wirklich!) denn der Komplettverzicht hilft dabei extrem. Wenn ich etwas Süßes will, bekomme ich es in Form von Datteln oder Aprikosen oder oder oder. Die Nahrungsmittel schmecken plötzlich alle sooo gut und es ist als hätte ich eine Art Intuition gewonnen, bei der mir mein Körper einfach signalisiert was er wann braucht. Ich habe keine Heißhungerattacken mehr und ich war früher ein regelrechtes „hangry Monster“, wenn ich nicht bekommen habe was mir mein zuckersüchtiges Hirn befohlen hat. Auf Zucker zu verzichten ist ernährungstechnisch die beste Entscheidung meines Lebens und ich finde es schade, dass ich nicht früher aufgewacht bin. Trotzdem gibt es kein zu spät, also beginnt lieber heute als morgen mit dem Entzug❤

Liebe Güße, Becky

4 Comments
  1. Ich glaube ein großes Problem ist die Einstellung: wie schlimm kann denn das schon sein? Sooo viel Zucker ist da ja nun auch nicht drin.
    Die Konsequenzen sind den Meisten gar nicht bewusst. Was der Zucker tatsächlich mit dem Körper und der Gesundheit anstellt.

    1. Das Problem ist, dass uns eingepflanzt wurde, dass DER Zucker gut ist für uns Menschen, dass DER Zucker Energie verspricht und uns glücklich macht. Damit meint die Zuckerlobby Ihren Haushaltszucker und alles was an Zuckerersatzstoffen noch so herumfliegt. ABER Zucker ist nicht gleich Zucker. Haushaltszucker macht schlaff, müde, antriebslos, depressiv und krank. Während der gute Zucker aus Früchten, Gemüse und vollwertigen Lebensmitteln wichtig und gesund für uns Menschen ist. Es wäre aktuell nötig die Menschheit aufzuklären, doch daran sind die Lobbyisten der Zucker- und Lebensmittelindustrie nicht interessiert. Also ist der mündige Bürger gefragt, sich noch besser zu informieren und nicht alles zu glauben, was die Werbung uns verspricht.

  2. Der Punkt mit den Tagträumen gefällt mir sehr gut. Ja, so ist es. Man erhält überall super interessante Versprechungen. Doch sie führen überhaupt nicht weiter. Maximal bis zum Arzt.

    1. Ich denke, dass es einfach noch viele Menschen gibt, die sich einfach nicht mit dem Thema eigene Gesundheit auseinandersetzen wollen. Es muss erst etwas passieren, eine eigene Krankheit zum Beispiel, dass man das Thema Gesundheit ernst nimmt, um dann eventuell etwas zu ändern. Eine Pille ist eben schnell eingeworfen.

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